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Extended tone-hole are just one of the many possibilities to solve voicing issues and to alter the intonation.

Intonationsarbeiten
Um es gleich einmal vorweg zu sagen. Die Intonation eines Holzblasinstrumentes muss nicht falsch sein, sondern lässt sich meisten sehr gut einstellen. Als Intonation bezeichnen wir das Verhältnis von Ton zu Ton. Die Stimmung gibt an wie hoch der Kammerton A eingestimmt ist. In Europa sind 442Hz-443 Hz die Norm in England und den USA 440Hz. Die richtige Intonation ist eine der wichtigsten musikalischen Eigenschaften eines Instrumentes, die beim Zusammenspiel besonders wichtig ist.
Es erfordert einige Überlegung diese richtig zu verstehen und zu bewerten.

Das Hauptproblem
Am besten ist es zu verstehen, wenn man den Unterschied zwischen Tasten und Blasinstrument an einem Beispiel verdeutlicht.
Beim Klavier zum Beispiel macht es keinen Unterschied, wer das Instrument spielt. Der Amateur hat eine genauso gute Stimmung wie der Weltstar. Es hängt nicht von den den spielerischen Fähigkeiten des Spielers oder Stimmers ab, wie gut es stimmt, sondern alleine von der Einstellung des Instrumentes.
Konklusion Klavier Ein Klavierstimmer kann ein Instrument für eine andere Person stimmen, und wird ein gutes Ergebnis erzielen können unabhängig vom Musiker.

Beim Blasinstrument hingegen verhält es sich völlig anders.
Blasdruck, Ansatz, Mundstück, Birne(Fässchen) der musikalische Stil, Griffweise und vieles mehr haben einen großen Einfluss auf die Intonation. Ein Jazzmusiker, der eventuell auch noch am Saxofon doppelt, spielt mit einem ganz anderen Blasdruck als ein klassischer Orchestermusiker. Ersterer bevorzugt eine 62mm Birne letzterer hingegen 65mm obwohl beide gleich gut sein können, haben sie völlig andere Bedürfnisse.
Das Problem ist nun, dass ein Produzent nicht weiß, wer am Ende auf dem Instrument, mit welchem Zubehör, wie spielen wird. Er hätte das Instrument für den Jazzmusiker anders bauen können, wenn er es gewusst und gewollt hätte.
Konklusion Blasinstrument. Ein Blasinstrument kann nicht ohne den entsprechenden Spieler nicht wirklich gut gestimmt werden.

Ein weiteres oft unterschätztes Problem sind unsere Gewohnheiten. 2 Phänomene sind sehr typisch:

A. Wir erlernen ein Blasinstrument und sind nicht von Anfang an darauf bedacht oder dazu in der Lage jeden Ton richtig zu spielen. Vor allen billige Instrumente haben oft gravierende Intonationsfehler. Wir gewöhnen uns an eine schlechte Stimmung und müssen erst mühsam lernen diese zu verbessern. Nach einiger Zeit habe wir gelernt die Instrumentenprobleme mit unserer Blastechnik zu kompensieren. Wir korrigieren unseren Ansatz von Ton zu Ton.

B. Blasinstrumente verändern sich im Lauf der Zeit. Zum einen wird die Bohrung größer, die Stimmung steigt und man kompensiert mit längeren Birnen/Hälsen oder Rohren. Zum anderen verliert das Instrument Widerstand und Kontrolle, kling offen und schrill. Dies ist der Grund, warum nach mehreren Jahren oft ein Mundstück mit geschlossener Öffnung bevorzugt wird.

C. Die meisten Hersteller sind bemüht ein gut stimmendes Instrument herzustellen. Gleichzeitig sind sie dazu gezwungen eine Kompromiss einzugehen. Sie bitten gute Musiker als Tester und Ratgeber, aber auch diese können nur die Instrumente so stimmen, wie es für sie passt. Sobald man also anders als diese spielt oder spielen möchte, oder anderes Zubehör verwendet wird man andere Einstellungen benötigen.

Die Lösung
Nur durch individuelle Einstellung, kann man ein wirklich gutes Resultat erzielen, und das ist unsere Spezialität. Dies ist oft in relative kurzer Zeit erledigt und es erspart viel Frustration, Zeit und Geld. Denn mit einem gutgestimmten Instrument, muss ich keine Zeit vergeuden, zu erlernen wie ich Instrumentenprobleme ausgleichen kann, sondern ich kann mich auf die Musik an sich konzentrieren.

Es ist ungefähr so, als wenn man ein gutsitzendes Kleidungsstück kaufen möchte. Von der Stange gibt es zwar etwas aber vom Schneider sitzt es besser.
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